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Aktuelle News

Urteil: Schimmelgefahr rechtfertigt keine Mietminderung

Dürfen Mieter, in deren Wohnung aufgrund nicht mehr zeitgemäßer Bausubstanz die Gefahr von Schimmelbildung sehr hoch ist, auf Mietminderung klagen? Diese Frage beschäftigte vor kurzem zwei richterliche Instanzen.
Geklagt hatten die Mieter zweier Wohnungen, in denen aufgrund der veralteten Bauweise Wärmebrücken existieren. Laut Mietern bestünde deshalb vor allem in den Monaten Oktober bis März ein erhöhtes Risiko für eine Schimmelpilzbildung. Da es sich aus Sicht der Mieter daher um einen Sachmangel handelte, verklagten sie den Vermieter auf Minderung der Miete sowie auf einen Kostenvorschuss, um diese Mängel zu beseitigen. Das zuständige Landgericht gab den Klägern recht. Der Vermieter sah sich jedoch im Unrecht und ging in die nächsthöhere Instanz. Der Fall lag nun beim BGH.
Die Richter in Karlsruhe hoben das Urteil jedoch auf (VIII ZR 67/18). Denn für sie sind die vorhandenen Wärmebrücken in den Wohnungen kein Sachmangel, da zum damaligen Zeitpunkt die Wärmedämmung noch nicht vorgeschrieben und Wärmebrücken daher an der Tagesordnung waren. Eine Mietminderung sei daher, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung, unzulässig
Quelle: BGH

Starkes Ost-West-Gefälle bei Immobilien

Im kommenden Herbst 2019 jährt sich der Fall der Mauer zum 30. Mal. Obwohl in vielen Bereichen die Wiedervereinigung durchaus geglückt ist, sind die Unterschiede auf dem Immobilienmarkt immer noch frappierend.
Laut einer Studie des Finanzdienstleisters Dr. Klein gibt es zwischen Ost und West immer noch sichtbare Differenzen. So verschulden sich westdeutsche Immobilienbesitzer mit durchschnittlich 266.000 Euro deutlich stärker als diejenigen in den neuen Bundesländern – hier liegt die Kreditsumme bei nur 228.000 Euro. Zudem liegt prozentual gesehen im Osten der Republik die Bauherren-Quote mit knapp 25 Prozent deutlich höher als im Westen – hier liegt sie bei nur 15%.
Auch beim Alter zeigt sich ein deutliches Gefälle. So sind beispielsweise Hausbauer in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg oder Sachsen im Durchschnitt mit 37 Jahren vier Jahre jünger als Bauherren in Hamburg, Bremen, Hessen oder Bayern.
Quelle: Finanzdienstleistungen Dr. Klein

Versorger heben zum Jahreswechsel die Gaspreise an

Gaskunden konnten sich in den vergangenen fünf Jahren über stetig sinkende Preise freuen. Doch damit scheint es vorbei zu sein, denn zahlreiche Grundversorger haben angekündigt, zum Jahreswechsel die Gaspreise anzuheben.
Wie das Vergleichsportal Verivox jüngst mitteilte, planen 224 der insgesamt 710 Versorger die Preise für Gas im Dezember dieses Jahres sowie im Januar 2019 um fast acht Prozent zu erhöhen. Das heißt konkret: Ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Jahresverbrauch bezahlt im kommenden Jahr etwa 97 Euro mehr für die Gasversorgung.
Als Grund nennt Verivox die gestiegenen Einkaufspreise für Erdgas. Diese seien in den letzten beiden Jahren um ca. 40 % gestiegen. So kostete etwa ein Terajoule Erdgas im August 2016 noch knapp 4.000 Euro. Im August dieses Jahres lag der Preis bei schon 5.500 Euro.
Quelle: Verivox

Bautipp: beim Bauen oder Sanieren nicht den Schornstein vergessen

Wollen Eigentümer bauen oder das Dach sanieren, wird in der Regel an fast alles gedacht. Doch ein wichtiges Bauelement wird während der Bauphase laut des Verbandes Privater Bauherren oftmals sträflich vernachlässigt: der Schornstein.
Wer einen Kamin oder eine moderne Verbrennungsheizungsanlage im Haus hat, benötigt einen Schornstein. Doch je nachdem, wie das Dach gedeckt ist, gilt ein bestimmter Abstand zwischen Schornstein und Dachfläche sowie zu den Gauben und Dachfenstern. Auch die Höhe über dem First hängt von der Dachdeckung ab. Wer dazu Hilfe benötigt, sollte sich an das zuständige Bauamt oder den örtlichen, bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wenden.
Neben den baurechtlichen und -technischen Fragen muss natürlich auch geklärt werden, wie der Schornstein gestaltet werden soll und in welchem Preissegment man diesen haben möchte. Denn die Ausführung des Bauelements hat durchaus Auswirkungen auf das Erscheinungsbild des Hauses.
Quelle: VPB

Potenzial von Solarthermieanlagen wird nicht ausreichend genutzt

In Deutschland gibt es ca. 2,3 Millionen Solarthermieanlagen. Allerdings laufen zwei Drittel dieser Anlagen nicht optimal. Dadurch wird pro Jahr sehr viel Energie verschenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Beratungsgesellschaft co2online.de.
1,4 Milliarden Kilowattstunden Sonnenenergie gehen durch nicht optimierte Photovoltaikanlagen jedes Jahr verloren. Mit dieser Menge Energie könnte man alle Wohngebäude in Saarbrücken ein Jahr lang beheizen. Doch wie lassen sich diese Anlagen besser nutzen? Das Beratungsunternehmen hat gleiche mehrere Tipps parat.
So sollte im Sommer die Heizung abgeschaltet werden, um das Nachheizen des Wassers zu vermeiden. Dadurch kann vor allem der Betriebsstrom für den Kessel eingespart werden. Zudem empfiehlt das Unternehmen die regelmäßige Inspektion sowie Wartung der Solarthermieanlage, um Ausfälle der Anlage zu vermeiden. Ein weiterer Tipp betrifft die Kontrolle der Erträge und deren Einsparungen. Hausbesitzer sollten den Heizenergieverbrauch und die Erträge aus der Sonnenenergie regelmäßig notieren, um zu überprüfen, ob die Heizkosten durch die Solarthermie tatsächlich gesunken sind.
Quelle: co2online

Urteil: keine Räumungsfrist beim illegalen Bezug einer Wohnung

Stellen Sie sich vor, Sie sind Vermieter einer Wohnung und bemerken eines Tages, dass diese von Personen bewohnt wird, ohne dass Sie es wussten. Klingt unglaublich, ist aber einem Vermieter in München genau so passiert.
Der Wohnungseigentümer hatte zunächst dem Mieter aufgrund fortwährender Ruhestörung gekündigt. Dieser zog anschließend fristgemäß aus und die Wohnung stand leer. Doch als der Eigentümer der Wohnung eines Tages diese aufsuchte, stellte er fest: hier wohnt plötzlich ein Ehepaar mit Kindern. Der Vermieter forderte daraufhin die illegalen Mieter umgehend zur fristlosen Räumung der Wohnung auf. Doch die baten aufgrund der Kinder um eine Räumungsfrist. Da dies der Eigentümer aber ablehnte, landete der Fall beim Amtsgericht München.
Dort entschieden die Richter, dass die fristlose Räumungsaufforderung des Vermieters rechtmäßig sei. Ihr Urteil begründeten die Juristen unter anderem damit, dass die Mieter nicht nur das Objekt ohne Rücksprache des Eigentümers bezogen hatten, sondern auch noch mit nächtlichen Ruhestörungen und der Verursachung eines Wasserschadens äußerst negativ auffielen. (AZ 433 C 777/18)
Quelle: Amtsgericht München

Steht der Kachelofen vor einem Comeback?

Früher stand er in jeder guten Stube und sorgte für eine wohlige Wärme – bis er irgendwann immer weniger Verwendung fand. Bis jetzt. Denn der Kachelofen, auch Grundofen genannt, erfährt eine Renaissance.
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima hat sich mit dieser Thematik intensiver beschäftigt und nennt gleich mehrere Gründe für das Comeback des Keramikofens. So schaffen sich laut Zentralverband vor allem junge Familien einen solchen Ofen an, um sich damit einen Gegenpol zum hektischen Alltag zu verschaffen. Zudem beobachten die Experten eine wiederaufkeimende Naturverbundenheit, denn um diesen Ofen zu beheizen, muss Holz verwendet werden.
Der Kachelofen ersetzt aber nicht das vorhandene Heizungssystem, sondern dient ähnlich wie ein Kaminofen der Erwärmung eines einzelnen Raumes. Im Gegensatz zum Kamin speichert ein Grundofen die entstehende Wärme jedoch länger und gibt diese später nach und nach ab. So strahlt dieser auch noch dann Wärme aus, wenn das Feuer im Inneren längst erloschen ist.
Quelle: Zentralverband Sanitär Heizung Klima

Deutscher Städtetag drückt beim Thema Wohnungsbau auf die Tube

Bei der Umsetzung der Maßnahmen, die während des Wohnungsgipfels im September dieses Jahres beschlossen wurden, fordert der Deutsche Städtetag die Bundesregierung zu mehr Eile auf. Zudem drängt die Vereinigung kreisfreier und kreisangehöriger Städte dazu, dass sich Bund und Länder mit dem Thema sozialer Wohnungsbau intensiver auseinandersetzen sollten.
Zwar seien beim Wohnungsgipfel im September die drei größten Problemfelder identifiziert worden - Baulandmangel beseitigen, Anstieg der Mieten stoppen und Erleichterungen im Wohnungsbau schaffen –, aber die Umsetzung der daraus abgeleiteten Maßnahmen verlaufe nach Ansicht des Deutschen Städtetages viel zu langsam. Dabei sei laut Städtetag-Präsident Markus Lewe höchste Eile geboten, denn die Wohnungsfrage treibe immer mehr Menschen um.
So fordert Lewe unter anderem eine raschere Änderung des Grundgesetztes beim sozialen Wohnungsbau, um die Förderungen in diesem Bereich über das Jahr 2021 hinaus weiterhin gewährleisten zu können. Laut Städtetag seien jährlich 80.000 bis 120.000 Sozialwohnungen nötig, um das Wohnungsproblem effektiv zu bekämpfen.
Quelle: Deutscher Städtetag

Bautipp: Beim Thema Baudenkmal Behörden frühzeitig einbinden

Baudenkmäler sind bei vielen Menschen als Wohnimmobilie sehr begehrt. Doch leider sind sie in Deutschland Mangelware. Hat man doch die Chance, eine solche Immobilie zu erwerben, kann es ohne Planung schnell großen Ärger geben. Der Verband Privater Bauherren (VPB) empfiehlt daher, sich vor dem Kauf eines Baudenkmals mit der Denkmalschutzbehörde in Verbindung zu setzen.
Die Gründe, warum die Behörde für Denkmalschutz nicht nur informiert, sondern auch in den Planungen mit eingebunden werden muss, sind vielfältig. So handelt es sich bei einem Baudenkmal primär um ein gesetzlich geschütztes Kulturgut, welches an hohen Auflagen gebunden ist. Zudem entscheidet am Ende auch die Behörde, ob der neue Eigentümer Umbau- sowie Sanierungsarbeiten am Baudenkmal vornehmen darf.
Damit die geplanten Arbeiten am Baudenkmal problemlos durchgeführt werden können, sollte noch vor dem Kauf des architektonischen Kulturgutes die Denkmalschutzbehörde informiert und mit ihr die baulichen Maßnahmen besprochen werden.
Quelle: VPB

Viele Energieausweise ab 2019 ungültig

Energieausweise für Wohnimmobilien, die im Zuge der allgemeinen Ausweispflicht 2008 eingeführt wurden, verlieren ab 2019 ihre Gültigkeit. Darauf weist aktuell der Spitzenverband der Gebäudetechnik (VdZ) hin.
Wollen betroffene Eigentümer ihre Immobilie im kommenden Jahr neu vermieten oder verkaufen, müssen sie sich zwingend einen neuen Ausweis ausstellen lassen. Dazu sind sie laut der Energieeinsparverordnung sogar verpflichtet. Der neue Energieausweis muss spätestens dann vorliegen, wenn Interessenten die Wohnung oder das Haus besichtigen wollen. Bei Vertragsabschluss muss der Eigentümer den neuen Ausweis sogar verpflichtend übergeben. Kann er bei Vertragsabschluss immer noch keinen neuen Ausweis vorweisen, können empfindliche Strafen drohen.
Die Energieausweispflicht für Wohngebäude, die entweder verkauft, verpachtet oder vermietet werden sollen, besteht in Deutschland seit Januar 2009. Für Wohnimmobilien, die vor 1966 errichtet wurden, sogar schon seit Juli 2008. Da jeder Ausweis nur begrenzt gültig ist, sollten sich Eigentümer frühzeitig um einen neuen kümmern.
Quelle: VdZ

Urteil: Sturheit lohnt sich für Mieter nicht

Kommt ein Mieter der Bitte um eine schriftliche Zustimmung der Mieterhöhung nicht nach, kann der Eigentümer einen Rechtsanwalt einschalten, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Doch muss der Mieter auch die dadurch entstandenen Rechtsanwaltskosten tragen? Vor dieser Frage standen jüngst Richter am Amtsgericht Köpenick (AZ 7 C 199/18).
Im vorliegenden Fall beauftragte eine Vermieterin die Hausverwaltung, beim Mieter die schriftliche Zustimmung für eine begründete Mieterhöhung einzuholen. Doch dieser ignorierte das Schreiben und ließ die gesetzlich vorgeschriebene Frist verstreichen. Auch ein erneutes Schreiben der Hausverwaltung blieb seitens des Mieters unbeantwortet. Die Vermieterin schaltete daraufhin einen Anwalt ein, damit dieser eine außergerichtliche Einigung mit dem Mieter erzielt. Jedoch war auch dies erfolglos, sodass am Ende die Vermieterin vor Gericht auf Zustimmung der Mieterhöhung klagte und vom Mieter Schadensersatz für die entstandenen Rechtsanwaltskosten forderte.
Die Richter am Amtsgericht Köpenick gaben der Klägerin recht. In ihrer Urteilsbegründung hoben die Richter hervor, dass der Mieter ausreichend Möglichkeiten hatte, um der Mieterhöhung zuzustimmen. Dass letztendlich ein Anwalt eingeschaltet werden musste, sei durch den Mieter selbst verschuldet. Er habe daher auch die entstandenen Kosten für den Rechtsanwalt zu tragen. Denn am Ende konnte nur über diesen Wege der Sache die notwendige Ernsthaftigkeit zugewiesen werden.
Quelle: Amtsgericht Köpenick

Test: wie sicher sind Lichterketten?

Alle Jahre wieder werden sie herausgeholt und sorgen in der Weihnachtszeit am Tannenbaum für eine festliche Stimmung. Lichterketten gehören zu Weihnachten einfach dazu und gelten allgemein als sehr sicher. Doch stimmt das überhaupt? Der TÜV Rheinland ist dieser Frage im Lichterketten-Test nachgegangen.
Und das Ergebnis ist durchaus überraschend. So stellten die Tester fest, dass es sich bei den meisten Lichterketten um Ware mit minderwertiger Qualität aus dem asiatischen Raum handelt und viele die deutschen Sicherheitsbestimmungen nicht einhalten. Die Folgen können unter anderem eine erhöhte Feuergefahr sowie Stromschläge sein.
Der TÜV Rheinland empfiehlt daher, nur Lichterketten zu kaufen, die ein GS-Prüfzeichen besitzen und mit LEDs betrieben werden. Denn diese Leuchtdioden verbrauchen nicht nur weniger Energie, sondern werden auch nicht so heiß wie alte Lichterketten.
Quelle: TÜV Rheinland

Preise für Immobilien steigen weiter - aber moderat

In Deutschland zeigt die Kurve für Immobilienpreise zwar weiterhin nach oben, doch laut des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (VdP) fällt das Wachstum geringer aus als im Vorjahreszeitraum.
So stieg nach Angaben des VdP der Immobilienpreisindex, der auf Daten echter Transaktionen basiert, im dritten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,3 %. Im zweiten Quartal lag er noch bei 8,3 und im ersten Quartal bei 8,8 Prozent. Obwohl laut Verband der Preisanstieg ein wenig nachlasse, entwickle sich der deutsche Wohnungsmarkt nach wie vor sehr dynamisch.
Als primären Grund für den weiteren Anstieg der Immobilienpreise nennen die Experten des VdP vor allem die gestiegenen Bevölkerungszahlen in den Ballungsstädten sowie den umliegenden Gemeinden. Dort ist die Nachfrage nach Wohnungen weiterhin sehr stark ausgeprägt.
Quelle: VdP

Bautipp: Rohbau im Winter gut absichern

Wenn der Winter naht, sollte die Baustelle vor Eis, Schnee und Regen gesichert werden. Doch Baufirmen kommen dieser Aufgabe teilweise nur unzureichend nach. Der Verband Privater Bauherren (VPB) empfiehlt daher, selbst zu überprüfen, ob die Baustelle für den Winter ausreichend geschützt ist. Ist sie es nicht, sollte der Bauherr diese Aufgabe selbst übernehmen.
So empfiehlt der VPB zukünftigen Hausbesitzern – je nach Bauphase – unterschiedliche Schutzmaßnahmen. Wurden beispielsweise bereits der Keller und das Erdgeschoss errichtet aber das Dach noch nicht, sollten Bauherren im ersten Schritt den Keller trockenlegen und den Kellerabgang mit einer Folie sowie Brettern und Dielen abdichten. Zudem raten die Experten des VPB, die offene Mauerkrone mit einer Folie abzudecken, damit die Steine sich bei Regen nicht vollsaugen und bei Frost platzen.
Zusätzlich sollte nicht nur der Rohbau, sondern auch das Baumaterial wie Zementsäcke, Holz oder Dämmstoffe vor dem winterlichen Wetter abgesichert werden.
Quelle: VPB

Energiesparen im Winter - Wärmebrücken finden und beseitigen

Wenn der kalte Herbst- oder Wintersturm ums Haus fegt, kann es drinnen schnell ungemütlich werden. Schuld sind laut Verbraucherzentrale des Saarlandes oftmals Türen oder Fenster, die nicht mehr dicht schließen und so für einen ungewollten Luftaustausch sowie höhere Heizkosten sorgen.
Die saarländische Verbraucherzentrale empfiehlt daher, einen Fensterbauer zu beauftragen, der die Fensterflügel sowie die Türverriegelung nachjustiert. Auch die teilweise alten Profilabdichtungen sollten bei der Gelegenheit erneuert werden. Zudem entpuppen sich immer wieder schlechtgedämmte Rollladen als größte Wärmebrücke am Haus. Hier empfehlen sie eine Montage an der Außenfassade des Hauses, um zukünftig Heizkosten einzusparen.
Zudem raten die Experten für Verbraucherschutz allen Hauseigentümern, einmal jährlich einen Energieberater zu engagieren. Dieser ermittelt nicht nur potenzielle Wärmebrücken, sondern gibt Tipps und Tricks, wie sich diese in Zukunft vermeiden lassen.
Quelle: Verbraucherzentrale Saarland

Urteil: Bei Vermüllung der Wohnung droht fristlose Kündigung

Ein Mietvertrag räumt dem Mieter gewisse Rechte ein, wie dieser mit der Wohnung umgehen darf. Doch was passiert, wenn die Wohnung zugemüllt wird und verkommt? Darf der Vermieter dem Mieter dann fristlos kündigen? Diese Frage musste das Amtsgericht München in einem aktuellen Fall richterlich klären (Az. 416 C 5897/18).
Konkret ging es in dem Fall um eine Frau, die in einer Dachgeschosswohnung in München wohnte. Aufgrund von Beschwerden anderer Nachbarn über diese Mieterin besichtigte die Vermieterin deren Wohnung und war über den katastrophalen Zustand der Wohnung so entsetzt, dass sie die fristlose Kündigung aussprach. So war unter anderem der Boden der gesamten Wohnung mit Müll und Unrat bedeckt und auf dem Balkon hatten sich zahlreiche Tauben angesiedelt. Die Mieterin legte jedoch Klage gegen die fristlose Kündigung ein, da ihrer Meinung nach die „Unordnung“ ihr gutes Recht sei und sie die Wohnung in Kürze renovieren lassen wollte.
Die Richter wiesen die Klage jedoch ab und sahen die fristlose Kündigung durch die Vermieterin als rechtmäßig an. Sie begründeten Ihr Urteil vor allem damit, dass die Mieterin die Wohnung grob vernachlässigt und somit die Sorgfaltspflicht gegenüber der Mietsache nicht eingehalten habe.
Quelle: Amtsgericht München

Heizkosten sparen - alles eine Frage der Einstellung

In acht von zehn Wohnhäusern ist die Heizung nicht korrekt eingestellt – dabei läßt sich bei einer Optimierung bis zu zehn Prozent der Heizkosten einsparen. Die Stiftung Warentest empfiehlt in einem aktuellen Beitrag daher den hydraulischen Ausgleich, um den Energieverbrauch zu senken.
Bei einem hydraulischen Ausgleich berechnet zunächst ein Fachmann, wie viel Leistung der Heizkörper pro Raum abgeben muss, um diesen zu erwärmen. In die Berechnung fließen unter anderem die Wärmedämmung des Hauses, die Bauart der Heizung sowie die gewünschte Temperatur im Raum mit ein. Die daraus ermittelten Werte ergeben dann den nötigen Wasserzulauf, den der Fachmann anschließend am Heizungsventil einstellt. Ein solcher hydraulischer Abgleich kostet laut Stiftung Warentest zwischen 300 und 1.200 Euro – ja nach Aufwand.
Gut zu wissen: Der Staat übernimmt bis 2020 30 % der Nettokosten bei einem hydraulischen Abgleich. Auch die Anschaffungskosten für neue Heiz- und Steuerungstechnik kann der Hausbesitzer darüber abrechnen lassen.
Quelle: Stiftung Warentest

Das sind die Wohntrends für 2035

Wie werden wir in 17 Jahren wohnen? Dieser Frage gingen die Institute InWis aus Bochum und Analyse & Konzepte aus Hamburg im Auftrag des Branchendachverbandes GdW nach. An der Studie nahmen rund 3.000 Mieter und Vermieter teil. Alle Ergebnisse der Studie wurden anschließend in acht Trends unter dem Begriff „Wohnwünsche der Zukunft“ zusammengefasst.
So ist unter anderem das Thema „Digitales Wohnen“ in der Zukunft von großer Bedeutung. Der dann (hoffentlich) eingeführte Mobilfunkstandard 5G sorgt für einen Datenaustausch in Echtzeit und erschließt vor allem für die Wohnungswirtschaft neue Geschäftsfelder. Ein weiterer Trend sei laut den beiden Instituten auch eine neue Innenraumgestaltung. Auch wird es 2035 zum Standard gehören, dass die eigene Wohnung digital voll ausgestattet ist und sich dadurch der Komfort der Mieter erhöht.
Zu den weiteren Trends der Studie gehören „Smartes Leben im Quartier“, „Wohnungsvermietung 4.0“, „Mehr Service online“, „Vielfältige Wohnformen“ sowie „neue Wohnformen“ und „Neue Wohnungsgestaltung“. Interessenten können auf der Homepage des GdW ein Exemplar der Studie anfordern.
Quelle: GdW

Bautipp: Dach winterfest machen

In der beginnenden winterlichen Jahreszeit können Kälte und Wind am Dach schwere Schäden hinterlassen. Um das zu vermeiden, rät der Verein Wohnen im Eigentum (WIE) aktuell den Eigentümern, das Dach zu kontrollieren und zeitnah winterfest zu machen.
So sollten Eigentümer besonders darauf achten, ob alle Ziegel festsitzen oder die Flachdachabdichtung Mängel aufweist. Zusätzlich empfehlen die Experten der WIE, einen Fachmann – wie zum Beispiel einen Dachdeckerbetrieb – das Dach begutachten und bei Bedarf warten zu lassen. Allzulange hinauszögern sollte man diese Reparaturarbeiten laut WIE aber nicht, denn langes Warten führe am Ende zu höheren Instandhaltungskosten.
Denn ein winterfestes Dach ist auch im Sinne der Verkehrssicherheitspflicht. Diese sieht vor, dass Eigentümer dazu verpflichtet sind, dass niemand auf dem Grundstück zu Schaden kommt – beispielsweise durch lose Dachziegel.
Quelle: WIE

Erneuerbare Energien decken 38 % des deutschen Stromverbrauchs

Der verbrauchte Strom in Deutschland im Jahr 2018 stammt immer mehr aus erneuerbaren Energien. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sowie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).
Wie das ZSW und der BDEW mitteilten, lag der Anteil von Wind, Solar- oder Wasserkraftstrom in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei 38 Prozent. In einigen Monaten wurde sogar ein Anteil von bis zu 43 Prozent erreicht. In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass 170 Milliarden Kilowattstunden aus diesen regenerativen Quellen stammen – allerdings werden auch immer noch genauso viele Kilowattstunden Strom aus Braun- sowie Steinkohle erzeugt.
Einzig der Anteil der Gas- sowie Kohleverstromung im gesamten Strom-Mix ist in den ersten neun Monaten 2018 rückläufig gewesen. Das Ziel, dass bis 2030 65 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammen soll, sei laut Experten von ZSW und BDEW erreichbar.
Quelle: BDEW

Urteil: Wann haftet der Vermieter bei Verletzungen des Mieters?

Zieht sich ein Mieter aufgrund eines Mangels in oder an der Mietwohnung Verletzungen zu, haftet nicht automatisch der Vermieter. Vielmehr kommt es laut einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Schwabach darauf an, in welchem Zusammenhang der Mangel und die Verletzung standen.
Konkret ging es in dem Fall um eine Mieterin, die ihren Vermieter darauf hinwies, dass die Rollos an den Fenstern ihrer Doppelhaushälfte nicht ordnungsgemäß funktionieren würden. Der Vermieter unternahm zunächst nichts. Wenige Wochen später löste sich eines der beiden Rollos und fiel zu Boden. Die Mieterin, die sich zu diesem Zeitpunkt im Garten aufhielt, erschrak sich so sehr über das laute Geräusch, dass sie stürzte und sich dabei eine mittelschwere Handverletzung zuzog. Weil sie den Vermieter für ihre Verletzung verantwortlich machte, verklagte sie ihn auf 10.000 Euro Schmerzensgeld.
Das zuständige Amtsgericht Schwabach wies die Klage der Mieterin jedoch ab (Az. 7 S 5872/17), da die Verletzungen der Klägerin nicht direkt durch das Rollo verursacht wurden. Nur, weil sich die Mieterin aufgrund des lauten Geräusches erschrocken und verletzt habe, sei dafür nicht der Vermieter haftbar, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung.
Quelle: Amtsgericht Schwabach

So beugen Sie Einbrüchen im eigenen Haus vor

In der beginnenden dunkleren Jahreszeit sind sie wieder vermehrt unterwegs und suchen im Schutz der Dunkelheit nach lukrativer Beute: Einbrecher. Die Polizei hat daher Tipps und Tricks zusammengestellt, um Einbrüche im eigenen Haus zu vermeiden.
Auch im Jahr 2018 verfügen laut Experten der Polizei die meisten Eigenheime über keinen effektiven Schutz gegenüber Einbrüchen. Dabei helfen bereits einfache Maßnahmen. So empfiehlt die Polizei im ersten Schritt, Schwachstellen am Haus zu checken – helfen können hier auch zertifizierte Sicherheitsfacherrichter. Anschließend sollten mechanische Sperren an den Eingangstüren sowie Fenstern installiert werden. Um Einbrecher schon frühzeitig abzuschrecken, empfiehlt die Polizei den Einbau von Bewegungsmeldern.
Doch nicht nur moderne Sicherheitstechnik beugt Einbrüche vor – auch eine aktive und aufmerksame Nachbarschaft kann dafür sorgen, dass Diebe in Zukunft einen großen Bogen um das eigene Haus machen.
Quelle: Polizei NRW

Comeback für Mehrgenerationenhaushalte?

Mehr als jeder dritte Deutsche könnte sich vorstellen, in Zukunft in einem Mehrgenerationenhaushalt zu wohnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die die Bank ING DiBa in Auftrag gab.
Laut den Experten seien vor allem die gestiegenen Immobilienkosten, eine bessere Kinderbetreuung durch die Großeltern sowie die Pflege älterer Familienangehörige Gründe dafür, warum sich knapp 40 % der Befragten ein solches Wohn- und Lebenskonzept vorstellen könnten. Zudem ergab die Umfrage, dass bereits mehr als jeder Zehnte in einem Haushalt mit mehr als zwei Generationen wohnt.
Diejenigen, die in einem Mehrgenerationenhaushalt leben, nennen vor allem den Familienzusammenhalt als wichtigsten Vorteil für diese Wohn- und Lebensform. An der Umfrage nahmen Befragte aus elf europäischen Ländern sowie den USA und Australien teil.
Quelle: ING DiBa

Bautipp: Solaranlagen nur von Experten montieren lassen

Immer mehr Eigentümer entscheiden sich für eine saubere Stromerzeugung und möchten auf ihren Dächern Sonnenkollektoren installieren lassen. Doch das kann schnell schiefgehen. Denn laut dem Verband Privater Bauherren (VPB) passieren beim Transport sowie der Montage der Solarmodule immer noch zu viele Fehler.
Laut VPB sei vor allem der Umgang mit den Solarzellen oftmals das größte Problem. So beobachten die Experten immer wieder, dass die Paneele falsch gelagert sowie transportiert und montiert werden. Dies führe am Ende aber dazu, dass die Solaranlage weniger Energie liefere als vorab berechnet. Auch die Standsicherheit sei in vielen dokumentierten Fällen nicht gewährleistet, da sich die Monteure nicht an geltende Normen halten.
Soll auf dem Dach eine stromerzeugende Photovoltaikanlage montiert werden, sollten Eigentümer zunächst einen unabhängigen Sachverständigen beauftragen. Dieser achtet anschließend darauf, dass bei der Auswahl der Technik sowie bei der Beauftragung einer Firma höchste Qualitätsstandards eingehalten werden.
Quelle: VPB

Veraltete Heiztechnik sorgt für enormen CO2-Ausstoß

Der Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) weist in einer aktuellen Meldung daraufhin, dass sich etwa 30 Millionen Tonnen CO2 einsparen ließen, wenn Eigentümer auf fortschrittliche Heiztechniken setzen würden.
So liegt laut BDEW in Deutschland das Durchschnittsalter von Heizungen in Mehrfamilienhäusern bei etwa 20 Jahren. Die veraltete Technik sorgt jedoch für einen enormen CO2-Ausstoß. Würden Eigentümer die alte Heiztechnik austauschen - und zum Beispiel durch moderne Gas-Brennwertkessel ersetzen - könnten nicht nur Millionen von CO2 eingespart werden, sondern auch die CO2-Reduktionsvorgaben des Klimaschutzplans der Bundesregierung im Gebäudebereich wären dadurch zu zwei Drittel erreicht.
Schon heute gibt es zahlreiche staatliche Förderprogramme wie die der KfW oder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, um Eigentümern den Umstieg auf energieeffizientere Heizungssysteme zu erleichtern. Laut BDEW müsse aber dafür noch mehr geworben werden, damit der CO2-Ausstoß in Zukunft verringert wird.
Quelle: BDEW

Quelle: Immonewsfeed


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